Workshops

Workshops am Donnerstag den 4. Mai 2017 im Überblick

 

Hinweis: Die Workshops finden NICHT am selbem Ort wie die Konferenz statt. Die Adresse ist One by one, Zimmerstr. 79/80, 10117 Berlin

 

Workshops am Vormittag (09:00-13:00 Uhr):

#01 Hias Wrba / Herbert A. Meyer: UX Thinking – Vom User Research mit Vision Statements zur Story Map

#02 (findet nicht statt)

Workshops am Nachmittag (14:00-18:00 Uhr):

#03 Beat Walther: Was will der Nutzer eigentlich wirklich? Wie Job-to-be-done richtig angewendet wird

#04 Sandra Griffel / Melanie Weißenborn: Designing Screenless Interfaces – Rethinking UX

Hinweis: Workshops müssen separat gebucht werden und sind unabhängig vom Ticket für die IA Konferenz am 5. und 6. Mai 2017

  

Workshops im Detail

 

#01 Hias Wrba / Herbert A. Meyer

UX Thinking – Vom User Research mit Vision Statements zur Story Map

(09:00 Uhr - 13:00 Uhr)

Agilität, Innovationsdruck, digitale Transformation, disruptive Technologien, die ganze Märkte erschüttern… Und dann noch eine nicht enden wollende Fülle an Methoden und Ansätzen, um all das zu bewältigen. Wer nicht aufpasst, verliert da schnell den Überblick und das eigentliche Arbeitsziel aus den Augen.

Mit UX Thinking als Denkansatz lassen sich Projekte von der Anbahnung bis zum Release planen und umsetzen. Dabei steht nicht das strikte Befolgen eines festen Ablaufplans im Vordergrund, sondern ein informiertes, autonomes Vorgehen, das sich an den Zielen und Bedürfnissen der Projektbeteiligten orientiert. 

Zentral ist in unserem Ansatz, durch Methoden, Übungen und nicht zuletzt durch Haltung innerhalb von Teams ein gemeinsames Verständnis als Grundlage der Zusammenarbeit zu erlangen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Definition einer übergreifenden Vision. 

Im Rahmen des Workshops stellen wir unseren Ansatz vor und erproben den wesentlichen Kern, den Weg vom User Research über die Vision zur User Story Map, anhand einer beispielhaften Problemstellung. 

An wen sich der Workshop wendet:

Konzepter, Entwickler, Designer und Projektmanager mit viel oder wenig Erfahrung, die neugierig auf neue Methoden und Erfahrungsaustausch sind und Lust auf einen intensiven, arbeitsreichen Workshop haben. 

Was ihr im Workshop lernt:

  • Ein Vorgehensmodell, das Ansätze aus Human-Centered Design, Design Thinking und Agiler Softwareentwicklung verknüpft
  • Einen Wertekanon rund um Shared Understanding und kollaboratives Arbeiten
  • Wie sich aus User Research Personas und Vision Statements ableiten lassen
  • Wie Soll-Szenarien gemeinsam erarbeitet werden
  • Wie sich aus den Szenarien eine User Story Map ableiten lässt
  • Und vor allem wie ihr guten Gewissens Methoden hacken könnt, um sie euren besonderen Herausforderungen anzupassen

Mathias "Hias" Wrba

Mathias „Hias“ Wrba blickt neben Tätigkeiten als Filmkritiker, DJ, Videothekar und Drehbuchautor zurück auf über 15 Jahre Erfahrung in der Konzeption digitaler Medien und Anwendungen. Aktuell unterstützt er Unternehmen als Freelancer in den Bereichen Usability Engineering, UX Strategy und Interaction Design. Seit Anfang 2011 ist er zudem zertifizierter SCRUM Master und beackert mit Begeisterung für agiles Vorgehen die Schnittstelle zwischen Menschen, Unternehmen und Technologien.

Herbert A. Meyer

Dr. Herbert A. Meyer ist Partner bei artop - Institut an der Humboldt-Universität zu Berlin. Als Psychologe beschäftigt er sich seit mehr als 20 Jahren in der Forschung, Lehre und Anwendung mit interaktiven Systemen. Bei der Weiterbildung von Usability & User Experience Professionals liegt sein Schwerpunkt bei Methoden und Tools zur Analyse, Gestaltung und Bewertung. Neben seiner Tätigkeit bei artop lehrt er Software-Ergonomie an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW). 

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#03 Beat Walther

Was will der Nutzer eigentlich wirklich? - Wie Job-to-be-done richtig angewendet wird

(14:00 Uhr - 18:00 Uhr)

Job-to-be-done fasziniert viele Design Thinker, Entwickler und Strategen. Doch die bekannten Cases, wie zum Beispiel der Milk Shake Case von Clayton Christensen, zeigen nicht, wie dieses starke Konzept praktisch angewendet wird. Deshalb macht sich bald Ernüchterung breit, wenn es an die Umsetzung geht.  

Vendbridge hat in den letzten 10 Jahren mehr als 100 Kundenprojekte nach der Job-to-be-done-Logik durchgeführt. Entstanden ist dabei die CFI Customer-Focused-Innovation-Methode. Sie nutzt den Job-to-be-done-Ansatz konsequent und deckt messbare User Pain Points auf. Ziel ist immer, die Erfolgschancen von Innovationen und Entwicklungsprojekten zu steigern und die Treffsicherheit einer Idee zu erhöhen.

Dieser halbtägige Workshop geht anhand von praktischen Beispielen folgenden Fragen nach:

  • Wie kann die Nutzerperspektive mit Job-to-be-done klarer eingenommen werden?
  • Wie kann der Lösungsraum mit Hilfe von Job-to-be-done vergrössert werden?
  • Wie werden die Erwartungen der Nutzer aufgedeckt und priorisiert?
  • Wie können Lösungen entwickelt werden, die die Nutzer-Pain-Points adressieren?   

Beat Walther

Beat Walther hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in Unternehmensstrategie, Marketing und Vertrieb. Nach Procter & Gamble und McKinsey gründete er die Vendbridge AG in Zürich, ein Beratungsunternehmen spezialisiert auf die Entwicklung von Wachstums- und Innovationsstrategien. Die von Vendbridge gemeinsam mit Kunden entwickelte CFI Customer-Focused-Innovation-Methode bringt die Job-to-be-done-Logik auf das nächste Level, indem sie das Konzept für die Praxis umsetzbar macht.

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#04 Sandra Griffel / Melanie Weißenborn

Designing Screenless Interfaces – Rethinking UX

(14:00 Uhr - 18:00 Uhr)

In den letzten Jahren durften wir den beispiellosen Siegeszug des mobile Web erleben. Heute nutzen Konsumenten ihr Smartphone um die 5 Stunden pro Tag, als persönlichen Assistenten, Gedächtnisstütze, Kommunikationszentrale und Helfer in allen Lebenslagen. Kein Wunder, dass wir als UX Designer darauf trainiert sind mobile Lösungen für fast jedes Problem unserer Nutzer zu finden, sei es nun via Website oder App. Aber helfen wir unseren Nutzern damit wirklich, oder zwingen wir sie lediglich noch mehr auf irgendwelche Screens zu starren. - Eine wachsende Zahl an Menschen ist der Auffassung, das letzteres der Fall ist und sehnt sich nach natürlicheren und weniger störenden Formen der Interaktion mit Technologie. Und mit der Weiterentwicklung von Sensoren, alternativen Interface Technologien und individuellen Produktionsmethoden fangen Designer an Möglichkeiten für die Ausgestaltung von smarten Multidevice Ökosystemen für sich zu sehen.

In unserem Workshop wollen wir unterschiedliche Strategien und praktische Beispiele aufzeigen, wie die Interaktion mit digitalen Technologien natürlicher und einfacher gestaltet werden kann. Außerdem zeigen wir praktische Methoden auf, wie man sich der Ideation und Entwicklung solcher Screen-armen oder -losen Interfaces nähern kann und wollen mit Hilfe unseres "Screenless Interfaces Kit" selber Ideen und erste Prototypen im Workshop entwickeln.

Sandra Griffel

Sandra Griffel ist als User Experience Design Director bei denkwerk – einer von Deutschlands kreativsten Digitalagenturen – (mit-)verantwortlich für die Gestaltung und Entwicklung innovativer digitaler B2C und B2B Services und Plattformen. Seit über 15 Jahren leitet sie interdisziplinäre Teams an, nutzerorientierte State und Lead of the Art Lösungen zu entwicklen, die Kunden wie Deka, EON, Mediamarkt, Motel One oder TUI bei der digitalen Transformation Ihres Businesses unterstützen und Ihnen echte Wettbewerbsvorteile sichern.

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