IAK 2017

Titelthema der IA Konferenz 2017:
"Smart Services"

Smart Services erobern mehr und mehr den Alltag. Trends wie Connected Cars, Smart Home oder Smart Health, Paradigmenwechsel bei der Bedienung von Benutzeroberflächen (Conversational Interfaces, Speech Recognition, AI-basierte persönliche Assistenten), verschieben als Produkt-Service-Einheiten die Wahrnehmung der Benutzeroberfläche und verlangen vom Nutzer, sich an die neue technische Umwelten zu adaptieren.
Was passiert bei der Verbindung von Internet of things, Big Data und Artificial Intelligence? Welche neue Nutzungsparadigmen treten dabei zu Tage? Wo liegen die Chancen, wo die Schmerzpunkte?

 

Was sind die Grundlagen von AI, was verdient diese Bezeichnung, was nicht? Wie unterscheidet sich ein AI-Produkt (man denke z.B. an Amazon Echo) von konventionellen, regelbasierten Systemen? Welche psychologischen Faktoren spielen im Umgang mit AI-gestützten Smart Services eine Rolle, welche Erwartungen werden dadurch geweckt? Durch welche Maßnahmen kann das Vertrauen zu einem AI-gestützten System erhöht werden? Welche potentiellen Sicherheits-Issues eröffnen sich durch den Einsatz von AI-gestützten, vernetzten Systemen? Wie sehen diese Szenarien konkret aus? Welche Maßnahmen helfen, diese Sicherheits-Issues einzudämmen? gif bildKristallisiert sich mit dem Einsatz von AI-gestützten Smart Services die Notwendigkeit neuartiger Richtlinien (über die Best Practices der Interface Usability hinaus), die ethisch begründet sind? Sind Informationsarchitekten und UX-Designer, als “Anwälte der Nutzer”, vor diesem Hintergrund in einer besonderen Verantwortung?
Wie kann man als Konzepter auf die Struktur einer AI Einfluß nehmen? Inwieweit ist AI konfigurierbar? Auf welcher Ebene kann die “IA der AI” definiert werden?

 

Welche möglichen Ansätze gibt es, intelligentes (implizit: nicht exakt vorhersagbares) Feedback einer Maschine spezifizieren zu können?
Wie kann ein konkreter Nutzerkontext automatisch erkannt werden? Wovon hängt es ab, ob diese Erkennung gut funktioniert – und mit welcher Zuverlässigkeit?
Wie kann man als Konzepter sicherstellen, dass Produkte, die “intelligente” technische Möglichkeiten einsetzen, auf die impliziten oder expliziten Nutzerbedürfnisse auch wirklich eingehen? Welche Methoden helfen, Requirements in effektiver Weise zu definieren und zu priorisieren? Welche Methoden helfen, vom Problemraum (Requirements) in den Lösungsraum (Ideation, Prototyping) überzuleiten?
Welche Tools und Methoden können für Konzepter hilfreich sein, den Umriß von Smart Services zu definieren, zu evaluieren und iterativ fortzuentwickeln?
Das Stichwort “Smart Services” bietet den Anstoß zu einer breiten Vielfalt von aktuellen Themen und Fragestellungen, die auf der IA Konferenz 2017 verhandelt werden können.

 

Call for Participation

Der Call for Participation der IA-Konferenz 2017 fragt nach neuen Herausforderungen, denen sich UX Designer und Informationsarchitekten vor dem Stichwort “Smart Services” gegenübergestellt sehen.
Neben dem Titelthema “Smart Services ” stellt die IA Konferenz auch dieses Jahr wieder aktuelle Methoden, Fallstudien und best practices aus Informationsarchitektur und User Experience Design vor und bietet die Gelegenheit, diese zu diskutieren. Deshalb sind innerhalb des Call for Participation auch Beitragsvorschläge, die nicht direkt auf das Titelthema eingehen, die aber die Anwendung von grundlegenden Methoden aus der Praxis von Informationsarchitektur, Content Strategie und User Experience Design anhand von Fallbeispielen demonstrieren oder als Ideenvortrag neue Sichtweisen anbieten, ausdrücklich erwünscht.

 

Einreichung

Einreichungen können per E-Mail ausschließlich unter Verwendung des hier zum Download angebotenen Einreichungsformulars bis zum 13. Februar 2017 an cfp@iakonferenz.org gesendet werden.

Einreichungsformular (RTF-Datei, 10 KB)